Adameo Batman

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Über mich

Über mich

Kurzinformationen:

Schattenwandler/Hexen Mischling (Kontrolle über seinen eigenen Schatten, wenig Magie-Begabung kann aber

mittels Siegel leichte Magie wirken)

Verstoßen vom Nachthof in Gamea


Beruf: Alchemist/Kräuter- bzw Magieladenbesitzer

Alter: 20




Grelles Licht drang durch die halb geöffnete Ladentür und vertrieb das schummrige Halbdunkel meines Ladens. Wie von selbst wanderte ein Teil meines Schattens nach oben um meine Augen zu bedecken bis die Tür sich wieder schloss. Wie lange es gedauert hatte um mich an diese frühen Wachstunden zu gewöhnen. Mein Laden war nun schon seit knapp nach dem Sonnenhöchststand geöffnet. Zwar konnte ihr Licht nicht direkt bis zu mir vordringen, die Fenster mit schweren Vorhängen verhüllt und die Holztür stets verschlossen, dennoch war in den ersten Jahren alleine schon das Wachsein um diese Uhrzeit mehr als nur anstrengend gewesen. Mittlerweile war es hingegen zur Gewohnheit geworden. Schließlich kamen ohnehin nur wenige Personen in meinen Laden und meine ersten Versuche ihn nur nachts zu öffnen, hatten diese wenigen Kundenbesuche derart reduziert, das ich den Laden nach kürzester Zeit ganz schließen hätte müssen. Mit diesem Kompromiss hier konnte ich allerdings Leben. Ich verbrachte die zweite Hälfte des Tages wach in meinem Laden geschützt vor der Sonne und hatte so noch einen Großteil der Nacht für meine privaten Vergnügungen und Forschungen zur Verfügung, während ich dann den letzten Teil der Nacht und die erste Hälfte des Tages schlafen konnte.


Nachdem sich die Tür wieder geschlossen und das grelle Licht sich somit verzogen hatte, zog sich auch der schützende Schatten von meinen Augen wieder zurück, während letztere versuchten die verhüllte Gestalt einer Person zuzuordnen. Doch es waren nicht meine Augen, welche die Person identifizieren konnten. Auch wenn mein Wandlerblut zu dieser Tageszeit so viel schwächer war, konnte ich ihren Duft wahrnehmen. All zu oft hatte ich ihn schließlich schon gerochen. Ein Grinsen legte sich auf meine Züge, raubtierhaft und von einem Verlangen in den Augen begleitet, das ich nur schwerlich unterdrücken konnte. "Du bist heute früh hier Dorea." trotz der frühen Stunde merkte ich nur zu deutlich wie sich die Lust begleitet von dem schon zu lange ungestillten Durst in meiner Kehle bildete. Zwar war sie heute deutlich früher als sonst gekommen, dafür hatte sie mich nun schon drei Tage auf dem Trockenen sitzen lassen. Ich hatte mich schon gezwungen gesehen mir eine Alternative zu suchen. "Hast du mich etwa vermisst, Adameo?" erklang ihre Stimme mit einem spöttischen, herausfordernden Unterton. Meine Augen folgten der Silhouette der Frau während sie mit dem Rücken mir zugewandt durch den Laden schritt als ob er ihr gehörte und so tat als würde sie ihre eigenen Waren in Augenschein nehmen. "Deine "guten" Waren, lichten sich..." wieder ein Stich, ein Seitenhieb. "Hast du etwa Lieferschwierigkeiten?" Ein fast schon beißender Unterton in ihrer Stimme. Dann Strich sie sich langsam ihre Kapuze vom Kopf, die ihr Gesicht verborgen hatte. Weiße fast schon leuchtend helle Haut und rotblondes Haar kam zum Vorschein, während ich mit meinem Blick erst ihrer Hand gefolgt war und nun da sie sich zu mir drehte mein Blick auf ihr Gesicht fokussiert war. "Du weißt, unsere Abmachung beruht auf Gegenseitigkeit, du versorgst mich mit dem was ich brauche und ich gebe dir was du benötigst." Wieder dieser Ton in ihrer Stimme, doch noch schwieg ich. Ich wollte ihr schließlich nicht zeigen, wie sehr es mich tatsächlich danach verlangte, was sie mir geben konnte. "Es ist ein weiter Weg von Gemea hier her und die wenigen Händler die den Weg auf sich nehmen, sind dennoch oft so dumm wie andere Touristen und lassen sich von der Magie am Nachtmarkt täuschen. Aber ich erwarte morgen eine vielversprechende Lieferung." Gab ich verbissen zurück, es behagte mir absolut nicht, das Dorea zu erkennen schien, wie sehr sie mich in der Hand hatte. Zwar war ich nicht vollkommen auf sie angewiesen, dennoch hatte sich trotz intensiver Suche schon seit längerem kein besseres Arrangement ergeben und das wusste sie, weshalb sie zunehmend fordernder mit ihren Bestellungen geworden war und mir gegenüber immer weniger Respekt gezollt hatte.


Dann war ich bei ihr. Obwohl ihr Kopf nicht mehr durch die Kapuze geschützt, wurde ihr Hals von einem dichten Tuch verborgen. Für einen Moment schien sie erschreckt, obwohl sie meine Schnelligkeit kannte. Nur mühsam konnte ich den Impuls unterdrücken, den Schal einfach zu entfernen. Stattdessen strichen meine nun leicht erschienen Krallen sacht über ihre Hand bis zu der empfindlichen Stelle am Übergang zu ihrem Arm.


"Willst du mir etwa drohen?" sie drehte den Kopf sacht in meine Richtung und ihre braungrünen Augen blickten ohne Furcht in meine dunkelvioletten, die bei dem geringen Licht im Laden für sie fast schwarz wirken mochten.


Mein Grinsen entblößte die Fangzähne, wie zur Bestätigung ihrer Worte, während meine Stimme und meine wohl gewählten Worte etwas anderes verhießen. "Niemals würde ich euch drohen, meine werte Geschäftspartnerin." Schneller als sie reagieren konnte war ich vor ihr und meine Hand um das Zaubersiegel geschlossen das unter dem Schal hervorgeblitzt hatte. "Ohh du kommst jetzt also bewaffnet zu mir, bist es also nicht viel eher du, die mir drohen will?" Für einen Moment konnte ich nur zu deutlich Angst über ihre Züge wandern sehen, auch wenn sie ihre Mimik gleich darauf wieder im Griff hatte, war mir ihr Zögern, ihre kurze Erweiterung der Pupillen nicht entgangen.


"Nur eine Vorsichtsmaßnahme, schließlich konnte ich dich ein paar Tage nicht besuchen und ich konnte ja nicht wissen wie beherrscht du sein würdest." Immer noch eine Stichelei, doch nun waren ihre Worte wieder vorsichtiger gewählt, offensichtlich hatte sie verstanden, dass er sowohl ihre Vorsichtsmaßnahme durchschaut hatte, als auch, dass sie nicht vollends unentbehrlich für ihn war.


Zufrieden ließ er das Siegel zurück auf ihren verhüllten Körper sinken. "Weshalb diese Aufmachung?" es hatte mich bereits in dem Moment gewundert, als ich sie erkannt hatte.


"Mein Vater... er ist der Grund... Sowohl für diese Vorsichtsmaßnahme." Sie ließ ihre Hände über den Stoff gleiten. "Als auch dafür, dass ich die letzten drei Tage nicht kommen konnte. Er hat einen Diener darauf angesetzt mich zu beobachten und ich habe es nicht bemerkt. Er ist mir bis hierher gefolgt und hat meinem Vater Bericht erstattet. Zwar weiß er nicht, was du bist, aber er scheint dich dennoch nicht für vertrauenswürdig zu halten." Obwohl ihre Stimme am Ende belustigt klang, konnte er nur zu deutlich den Ernst aus ihrer Stimme heraushören.


"Es soll auch so bleiben das man hier nicht weiß was ich bin und dein Vater könnte eine ernste Bedrohung dafür darstellen." Die eben noch mehr oder minder gespielte Bedrohlichkeit war gewichen. Stattdessen konnte ich nun wahrlich Angst in ihrem Blick wahrnehmen, während mein Schatten wie zur Verdeutlichung meiner Wut um mein Gesicht zu tanzen begann. Teile meines Gesichts fast wie eine Maske verdeckend und schließlich wieder freigebend um einen anderen Teil zu verdecken, sodass es nahezu unmöglich wurde meine Mimik festzustellen. "Kläre das noch heute Nacht, sonst kümmere ich mich darum und dir wird nicht gefallen wie ich es handhaben werde." Diesmal eine klare Drohung aus meinem Mund und von Doreas Selbstsicherheit war plötzlich nichts mehr geblieben, als sie nickte. "Gut, dann lass uns jetzt zu deinem Teil der Abmachung kommen." Ohne eine weitere Antwort abzuwarten wanderte meine Hand zu dem Schal und mit zwei schnellen Bewegungen war die helle Haut an ihrem Hals entblößt. Ein paar kleine, immer noch verheilende Stellen waren noch zu sehen und zu dieser Tageszeit würden meine geschwächten Wandlerkräfte noch deutlichere Spuren hinterlassen. Dennoch machte Dorea nicht die geringsten Anzeichen von Gegenwehr, als meine Zähne in ihr zartes Fleisch drangen und zur Belohnung der Geschmack ihres Blutes meine Zunge benetzte, während der Biss auch an ihr seine Magie entfaltete.


Dorea war nach ein paar vergnüglichen Stunden geganen und obwohl ihr Blut die Wandlerkräfte wieder erstarken ließ, verfiel ich als der Mond und die Nacht sich erhoben, nicht wie sonst in einen Schaffens- und Tatendrang. Ja, selbst der Drang meine Forschungen fortzuführen, schien mich jetzt da mein Geheimnis gefährdet war nicht wirklich ablenken zu können. Stattdessen rief es Erinnerungen in mir hoch. Erinnerungen daran, dass ich schon seit jeher ein Geheimnis aus meinem Dasein machen musste. Sei es nun hier oder damals in Gemea. Egal wo ich mich befand, ich wurde und würde niemals für das Respektiert und Akzeptiert werden das ich war. Wütend bewegte sich der Schatten in meinem Rücken Tentakeln gleich, während ich durch mein Nachtschwarzes, etwas über schulterlanges Haar strich und mich im Spiegel betrachtete. Die bleiche Haut, die dunklen Augen, das schwarze Haar und meine für einen Schattenwandler viel zu schmächtige Gestalt. Zwar mochte ich im Vergleich zu einem normalen Menschen immer noch als leicht muskulös durchgehen, doch im Vergleich zu meinen Brüdern, echten Schattenwandlern, wirkte ich gerade zu dürr. Zwangsläufig wanderten beim Gedanken an meine Brüder, die Gedanken auch weiter zu meinem ältesten Bruder.


"Noreo" Ich spuckte seinen Namen förmlich vor mir aus und meine Krallen fuhren unwillkürlich aus und bohrten sich in die hölzerne Ablage vor dem Spiegel, während die Tentakelschatten wieder zu meinem Gesicht schossen und darauf umherwaberten in einem zornigen Tanz. Seinen Verrat würde er eines Tages mit seinem Leben büßen und ich würde es sein der es ihm nahm. Bei dem Gedanken daran verzerrte ein schauriges Grinsen mein Gesicht, der Ausdruck noch verstärkt da nur Teile meines Gesichts offenbart wurden. Ich ließ die Erinnerungen auf mich wirken. Meine Zeit in Gamea, aufgewachsen am Nachthof von klein auf von meinem Vater darauf gedrillt niemals jemanden erkennen zu lassen was ich wirklich war und dennoch war ich nie mehr als ein Schwächling unter meinesgleichen.... Meinesgleichen... Als ob außer meinem Vater mich je einer zu ihnen gezählt hätte. Selbst meine anderen beiden Brüder Kaseo und Adeas, hatten mich niemals wirklich als ebenbürtigen Bruder gesehen und in den Kreisen der Schattenwandler war ich stets an den Rand gedrängt gewesen. Letzten Endes, hat mir Noreo vermutlich sogar einen Gefallen getan mit seinem Verrat. Indem er mein Geheimnis, meinen Makel als Halbblut, als Bastard am Hof der Nacht offengelegt und mich damit zur Entscheidung zwischen Tod in der Arena oder Verbannung gezwungen hatte. Denn sonst wäre ich vermutlich immer noch am Hof der Nacht und müsste mich vor jedem wegducken um keinen Kampf zu provozieren.... Dennoch würde er büßen, er und all seine Anhänger, welche noch mehr auf Halbblüter herabsahen als die Angehörigen der Höfe es ohnehin schon Taten.


Ja, ich mochte jetzt ein Verstoßener sein. Ein Halbblut, dazu verdammt fernab der Höfe in der untersten Schicht einer Stadt zu leben in der ich mein wahres Naturell erneut geheim halten musste. Doch ich würde meine Ziele in die Tat umsetzen. Es musste etwas Wahres dran sein an den Legenden. An den Schriftfragmenten, die davon erzählten, das hochpotentes magisches Blut, die wahre Macht der Schattenwandler hervorbringen konnte und wenn sie es bei Schattenwandler konnte, dann konnte sie es bestimmt auch bei Halbblütern und zusätzliches magisches Potential konnte womöglich auch mein anderes Erbe stärken. Eines Tages würde ich nach Gamea zurückkehren und die Erdengötter mögen jenen gnädig sein, die sich mir dann in den Weg stellen würden...


Mit diesem letzten Gedanken stand ich noch eine Weile da, mein Schatten wallte um meinen Körper wie lechzende schwarze Flammen, dann begann mein Blut sich wieder zu beruhigen, meine Gedanken sich zu ordnen. Es war noch ein weiter Weg bis zu meinem Ziel und bis dahin müsste ich noch sehr viel Arbeit in meine Forschung investieren. Ab und an konnte ich mir solch eine Träumerei leisten, doch jetzt verlangte die Nacht meine aufmerksamsten Stunden, wieder der Forschung zu widmen, auch wenn mir nach wie vor die wichtigste Zutat fehlte. Wahrlich potentes Blut. Das Blut eines Dschinns oder einer Fee. Etwas mit derart magischem Potential, das es auch wirklich Wert war erforscht zu werden und zu versuchen seine Potentität noch zu erhöhen. Doch bis ich an dergleichen gelangen konnte, blieb mir nur übrig, die Verfahren zu verbessern mit denen ich dieses Blut zu verbessern, anzureichern und für mich nutzbar zu machen gedachte. Deshalb wandte ich mich vom Spiegel ab, mein Schatten wurde wieder zu meinem gewöhnlichen Schatten und ich schritt durch die hinter einem Schrank verborgene Tür in mein alchemistisches Labor.







The world I love is the world I lost

Broken, plundered and wasted

The memory burnt

From the Soil and the Sun

A black epitaph of the ages



The world you curse

Is the one I love

The Virgin a Whore

In the Garden

Crowned upon the Earth's ordure

I bear no wounds

And I bring no cure


The Proud Black Templar by Ostara







Soziales Netzwerk


Dorea Kartara (Vertragspartnerin, Blutgeberin, bis zu einem gewissen Grad loyal zu Adameo, fürchtet ihn)



Verstorben



Optische Merkmale

Optische Merkmale

Langes Schwarzes Haar, sehr dunkle Augen, seltsam bleich anmutende Haut, hochgewachsen, athlethisch


Meist dunkel gekleidet, selten unter Tags anzutreffen.

Spiel-Informationen

Heimatland
Theramia
Beruf / Rang
Alchemist und Ladenbesitzer in der Unterstadt, ehemals niederer Adel beim Hof der Nacht
Verfügbarkeit im Spiel
Ich suche noch Mitspieler!

Persönliche Informationen

Geburtstag
1991-04-10
Geschlecht
Männlich
Wohnort
Sorieska
Beruf
Krankenpfleger
Hobbys
Fantasy.... Ich bin dabei