Saphaire Rose von Luënndyl

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Über mich

Über mich

Mein Gefängnis verspottet mich. Er hat Rosen gewählt, um mich einzuschließen. Dornige Rosen, die mich bewachen und niemals aus den Augen lassen. Denn so nennt man mich. Die Rose von Luënndyl. Nacht für Nacht sehe ich den Rosen zu, wie sie verwittern. Wie ihre volle rote Farbe sich schwärzt, bis die Blüten verblüht sind. Und fallen. So wie er mich zu Fall gebracht hat. Zumindest denkt er dies. Und ich lasse es ihn glauben.


Ich habe den König der Feen betrogen und sein Gesetz übertreten. Keine Fee darf sich von seinen Gefühlen nähren. Sie lesen. Aber ich habe es getan. Die Rose von Luënndyl, schön genug, um sein Bett damit zu schmücken. Die Einzige, die es je gewagt hat, mit ihm zu spielen. Seine Gefühle herauszufordern und davon zu trinken wie von einem seltenen, kostbaren Nektar. Denn niemand fühlt stärker als er. Und niemand besitzt ein eisigeres Herz und verspürt tieferen Hass.


Wie sehr ich es genossen habe, seine Gefühle zu wecken. Zorn. Begierde. Eifersucht. Hass. Rachsucht. Mehr noch, als sein Bett zu teilen. Selbst die Welt der Menschen hat ihre Bedeutung für mich verloren, das Spiel mit den Seelen, den Wünschen, den Sehnsüchten. Bis ich unvorsichtig geworden bin, trunken von seiner Seele. Und er erkannt hat, was ich wirklich bin.


Eine Verführerin. Eine Spielerin. Eine Süchtige, die niemals genug bekommt. Und die über die Grenzen gegangen ist, um ihre Sucht zu stillen.


Ich habe unzählige Männer in meinen Netzen verwoben. Denn die Rose von Luënndyl besitzt Dornen und wer es wagt, sie zu berühren, blutet dafür. Ich bade in ihrer Bewunderung. In ihren Blicken. Ihren Schwüren. Den Gefühlen in ihren Herzen. Ich habe Ehen zerbrochen, Liebende getrennt. Und ich habe mich an dem Schauspiel erfreut, das sie mir zu Ehren aufgeführt haben.


Liebe … ich weiß, wie sie sich anfühlt. Und niemals bekomme ich genug davon. Dem Flattern. Den schnell schlagenden Herzen. Der Freude und Bewunderung. Der Sehnsucht, die mich zum Ziel hat. Der Enttäuschung, wenn ich meine Gefährten verlasse, um zum nächsten zu ziehen, der mir stärkere Gefühle entgegenbringt.


Mehr … Liebe.


Wie sehr ich gehofft hatte, sie eines Tages selbst im Herz des Feenkönigs zu erwecken … aber es war mir nicht vergönnt. Denn wie könnte der König der Feen jemals eine Fee lieben, die so kalt ist wie der Teil seiner selbst, den er verabscheut?


Er weiß um meine Sucht. Und er quält mich für meinen Verrat, indem er mich von den Menschen fern hält. Mein grausamer, grausamer Herr … dessen Zorn ewig währt.


Ich weiß, dass er mich niemals freilassen wird. Dass ich nur flüchtig entkommen kann, bevor er mich wieder einfängt und zurückbringt. In mein Gefängnis aus Rosen im Garten seines Palastes. Trotz allem nah … damit ich stärker leiden muss und er mich dabei beobachten kann. Bestrafen kann - für das, was ich bin.


Leben und Tod bedeuten mir nichts. Menschen sind für mich in den Tod gegangen und haben für mich getötet. Ihre Hingabe ist grenzenlos und ich belohne sie mit der Zeit, die sie mit mir verbringen dürfen, bevor eine stärkere, heller glühende Seele erstrahlt und mich von ihnen wegzieht. Für eine kurze Weile, bis sie verglüht.


Zeit …


Ich sehe, wie die Zeit vergeht, aber sie berührt mich nicht. Der Mond zieht seinen Kreis über den Himmel. Die Nacht wird heller, dunkler. Aber sie vergeht niemals. Hier, in meinem Gefängnis aus Rosen, besitzt die Zeit keine Bedeutung. Nicht, wie im Reich der Menschen, wo sie Leben gebiert und verwittern lässt. Und dennoch … dennoch bringt sie mich näher an mein Ziel.


Und so beobachte ich ihr Vergehen. Und warte.


Singe.


Denn der Herr der Schatten hat mir diese Stimme geschenkt. So rein, so lieblich, so voller Magie, dass sie jede Seele dazu bewegen kann, sich meinen Wünschen zu beugen. Selbst … die Rosen des Feenkönigs.


Mein Lied erklingt in jeder Nacht und ich sehe, wie sich die Rosen zu mir neigen und ihm lauschen. Wie sich die Dornen lösen, an denen ich mich unzählige Male gekratzt habe. Es wird nicht mehr lange dauern … nur wenige Nächte … wenige Kreise des Mondes … bis ich frei bin und durch die Spiegel trete.


Und diesmal … wird er mich nicht so schnell einfangen. Das schwöre ich mir, während die Klänge meiner Harfe die Rosen einlullen. Bis sie schlafen …

Optische Merkmale

Optische Merkmale

Saphaires Augen sind blau wie die Saphire, die ihr ihren Namen gegeben haben. Ihr Haar ist schwarz wie Ebenholz und ihre helle Haut makellos. Wie viele hohe Feen ist sie von überirdischer Schönheit, ein wenig leuchtender, anziehender. Und stets wird sie von dem Duft nach Rosen umgeben.

Saphaire kleidet sich in schimmernde Seidenkleider, die nicht von Menschenhand geschneidert sind. Stets ein wenig offenbarender als schicklich wäre und immer so gewählt, dass ihr Körper darunter betont wird.

Spiel-Informationen

Heimatland
Mondreich
Beruf / Rang
Hohe Fee
Verfügbarkeit im Spiel
Ich suche eine komplexe Storyline.

Persönliche Informationen

Geschlecht
Weiblich